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Donnerstag, 19. Juli 2012

Froschbeitrag: Luftentfeuchter


Um meinen Hobbyraum zu entfeuchten war ich auf der Suche nach einem Luftentfeuchter. Auf dem Markt sind solche mit Kompressor und welche die das mit Granulaten erledigen wollen. Von denen nehme ich mal Abstand. Es sollte schon ein Kompressorgerät sein.

Der Hobbyraum soll demnächst als Schlafzimmer genutzt werden, und da er im Keller liegt und sich nur schlecht belüften lässt, ist die Gefahr der Schimmelbildung sehr groß.
Nach einer kleineren Recherche standen zwei Geräte zur Wahl: De’Longhi links unten Gerät mit Kondensat-Hebepumpe und Stiebel Eltron LFW-12 (Affiliate Link).
Beide habe ich bestellt und ausprobiert. Wichtig war mir: niedriges Geräusch und alle Extras.

Am Ende bin ich beim Stiebel-Eltron gelandet. Er kann zwar viel weniger als das De'Longhi Spitzenprodukt, ist dafür aber fast halb so teuer einige dB leiser und geeignet für die Wandmontage. 
Die Fotos im Internet sind ein wenig verwirrend. In Wirklichkeit ist das Gerät viel größer, als es seine Form vermittelt. 


Mit Zeitschaltuhr und Strommesser die volle Kontrolle!




Da man insgesamt wenig im Internet zum Stiebel findet, hier die Fakten: 
  • ja, es ist auf dem Datenblatt eines der leisesten Geräte. In Realität muss man aber schon was an den Ohren haben, um es zu überhören.... merke: "Kein Kompressorgerät ohne Geräusch!"
  • Keine integrierte Timerfunktion! Wenn man aber eine Zeitschaltuhr vorschaltet, macht das Gerät genau das was es soll. z.B. MO-FR 9oo -- 13oo 60%rel.LF ist kein Problem mit Zeitschaltuhr.
  • Der Wassertank wirkt ein wenig billig, aber robust. Ich denke es ist kein Problem ihn mal die Treppe runterfallen zu lassen. Das wäre beim De'Longhi der sichere Tod.

Samstag, 12. Mai 2012

China Lasercutter

Hallo Leute,

ich habe mir einen 40W Laser Cutter aus China gegönnt. Gekostet hätte das Gerät etwa 6600€ inkl. Versandt aus England (Versandt betrug fast die Hälfte des Kaufpreises).

Die Haltbarkeit der CO2 Röhre wird zwar mit 1.000 Stunden angegeben, doch treten angeblich erste Ermüdungserscheinungen bereits nach 50 Stunden auf. Manche berichten  von Problemen mit fehlerhaften Lötstellen oder losen Schrauben

Eine Vorstellung der Vorgängerversion, welche mir letztlich bei der Kaufentscheidung geholfen hat, und ausführlichen Bildern gibt es hier:
http://www.electricstuff.co.uk/lasercutter.html

Mein Gerät ist vom Typ DC-K40III. Inzwischen scheint es auch einen SH-K40IV zu geben, doch diese sind zumindest optisch identisch. Das Gerät scheint wohl auch unter dem Namen Rabbit HX40a oder Omnisign Pro 200 auf. Unterschiede von besseren Geräten sind wohl eine vektor basierte Steuerung, Lufteinspeisung und eine bessere Schneidplatte.

Ein Anleitung zum Upgrade auf TB6560, anstelle des Moshiboards gibt es hier:
http://www.cnczone.com/forums/laser_engraving_cutting_machines/149028-conversion_tutorial_dc-k40_tb6560_blue.html

Das TB6560 kann mit Mach3 angesteuert, bietet allerdings nur einen Parallelport und kein USB.

TB6560 bezeichnet wohl den verwendeten TI Chip bezeichnet, der wohl auch etwas abseits seiner Spezifikationen missbraucht wird.
Nun wollte ich heute das Moshiboard v4.1 ausbauen und kriege hier das Flachebandkabel erst gar nicht gelöst. Bei genauerer Betrachtung der recherchierten Anleitung stelle ich auch fest, dass es dort ein solches Kabel gar nicht erst gibt. Das Kabel vereint die zwei optischen Endstops, sowie den Motor der y-Achse.




Der DC-K40iii Laser Cutter führt den y-Stepper und den x und y-OptoSensor mit einem Fachbandkabel zum Moshiboard. Die Recherche dazu ergab folgendes:
I have a ms10105 v4.1 moshisoft board and here is the pinout:
1 y stepper a (yellow)
2 y stepper a (white)
3 y stepper b (red)
4 y stepper b (blue)
5 blank?
6 gnd
7 gnd
8 opto x @ 2.8v
9 opto y @ 2.8v (same as 12)
10 5volts
11 blank?
12 opto y @ 2.8v (same as 9)
pin 1 is in the top if you are looking at the board so you can read moshisoft text upright.
Quelle: http://www.computersolutions.cn/blog/2011/11/chinese-laser-engraver-modding/


Dann habe ich mir noch eine Air Assist Düse bestellet:
http://store.makerslide.com/index.php?main_page=product_info&cPath=7&products_id=34

Nun brauche ich aber noch einen Kompressor und Schläuche.

Sonntag, 15. April 2012

Thermistor Kennfeld

Natürlich gibt es bei Conrad nicht die in der RepRap Community empfohlenen Thermistoren (Heißleiter, NTC) zur Bestimmung der Heizbett Temperatur. Daher habe ich den nächstbesten, einen 10 K EpcosHeißleiter S861 (-55 - +155 °C) gewählt, für den ich nun eine passende Tabelle in der Firmware (in meinem Fall Marlin) hinterlegen muss.

Marlin selbst liegt ein Python Skript zur Erstellung der Temperaturtabellen bei, bzw. ist dieses Skript auch auf der Homepage von Prusa zugänglich.

Die Einzugebenen Werte sind jedoch nicht sehr ausführlich erklärt und entgegen der Angabe auf der Homepage, fand ich auch im IRC keine Hilfe.

r0, t0 und beta sind dem Datenblatt des Thermistors zu entnehmen. In meinem Fall, 10000 Ohm, 25°C und für Beta 3988.

Die Werte für r1 und r2 ergeben sich hingegen aus der verwendeten Messschaltung. Da ich keinen Parallelwiderstand verwende ist r1 auf 0 Ohm zu setzten. R2 ist fix im RAMPS verbaut. Im Falle meines Board sogar korrekt mit 4700 Ohm.

Ich habe die erstellten Daten anschließend kopiert und in „thermistor.h“ für den Widerstand mit der Nummer 4 eingesetzt. In Marlin ist es erforderlich an die erste Spalte noch jeweils den Term „* OVERSAMPLENR“ anzufügen.

Die Ergebnisse passen sehr gut mit den Messungen mit dem Fluke 179 zusammen.

Thermistor anschließen

Das Ramps 1.3 hat drei Anschlusstellen für Thermistoren. Diese verfügen eine Schaltung mit einem Vorwiderstand von 4,7K Ohm und einem parallel geschalltenen Kondensator.

Für die Firmware Marlin ist bei Verwendung mit dem RAMPS der Thermistor für das Heizbett an T1, also den mittlereln Anschluss anzustecken.

In der "configuration.h" muss noch der richtige Thermistor für das "TEMP_SENSOR_BED" eingestellt werden. In meinem Fall 4, da ich einen 10K Thermistor verwende.

Sonntag, 11. März 2012

Review: Prusa PCB


Eine deutlich einfachere Alternative zu einem Heizbett aus Hochlast-Drahtwiderständen ist das Prusa PCB. Dieses PCB hat einen Widerstand von 1,5 Ohm. Bei 12V ergibt sich daraus eine Leistung von lediglich 96W.

Der Widerständ nimmt jedoch im Warmen zustand zu und die Heizleistung entsprechend ab. Das PCB hat dadurch auch eine gewisse selbstregelnde Wirkung.

Das PCB zieht etwa 8A. Die Elektronik des RAMPS wird also nicht sonderlich warm.

"Isoliert" man das Board an der Oberseite mit Glas, erreicht es schnell die 120°C. Allerdings eben an der Unterseite und nicht wie Gewünscht an der Oberseite.

Donnerstag, 8. März 2012

LCD Upgrade

Einen RapRap autonom ohne PC zu steuern finde ich besonders interessant. Nachdem ich den Beitrag von justblair entdeckte, habe ich sofort einige Komponenten auf eBay bestellt:

Die Steuerung entspricht somit der vom Ultimaker und wird in der aktuellen Version von der Firmeware "Marlin" ab Version 1.0 bereits voll unterstüzt.

Mit im Bild ist noch das SDRamps von Kliment. Ein Kompatibles SD Modul scheint es im China um unter 4€ inkl. Versandt zu geben: (Anstelle von 15€ bei grrf und co ...)

Bei dem von mir bestellten LCD ist es jedoch unbedingt erforderlich R/W Pin 5 auf GND zu hängen, ansonsten sehe ich lediglich einige Blocks am LCD. Für meinen 30 cm "Kabelbaum" habe ich noch insgesamt 5m Kabel benötigt. Damit läst sich der LCD inkl. Helligkeitsregler und der Drehencoder direkt an AUX-4 vom RAMPS anschließen.



Mittwoch, 7. März 2012

Hall-Sensor

MaukCC bietet einen RepRap tauglichen Hall-Sensor mit der Bezeichnung Hall-O für 13,69€ inkl. Versandt an.

Ein Hall-Sensor ist genauer und zuverlässiger als mechanische oder optische Sensoren und daher besonders gut für die z-Achse geeignet.

Durch den Poti kann die z-Achse genau eingestellt werden.

Sonntag, 26. Februar 2012

Kalibrierung der Mechanik des RepRap

Die Kalibrierung des RepRap setzt sich aus mehreren Schritten zusammen:
  1. Mechanik
  2. Elektronik
  3. Bodenplatte
1. Mechanik:

Nach der Einstellung der Gewindestangen des Rahmen erfolgt die Kalibrierung der Führungsschienen in folgender Reihefolge:
  1. Die zwei Y Führungsschienen mit Wasserwaage (Libelle genau vermitteln) horizontal ausrichten, dabei die Wasserwaage auch diagonal auflegen. Die Parallelität der Führungsschienen mit einer Schieblehre ( falls in dieser Größe vorhanden ) ausrichten und so einstellen das der Schlitten auf der gesamten Führung leicht läuft.
  2. Die zwei Z Führungsschienen mit Wasserwaage(Libelle genau vermitteln) vertikal ausrichten dabei Wasserwaage immer um 90° versetzen, wird dann mit den diagonalen Gewindestangen justiert.
  3. Die zwei Z Führungsschienen mit Wasserwaage(Libelle genau vermitteln) horizontal ausrichten und Parallelität zum Tisch prüfen (mit Distanzstück, oder mit Uhr wenn Uhrenhalter vorhanden) und ausrichten.