Sonntag, 24. Februar 2013

#makeitcount

Ach ja, Neujahrsvorsätze .... diesmal wollen wir laufen.

Laufschuhe und Bekleidung waren bereits vorhanden. Zur zusätzlichen Motivation wurde daher lediglich eine Nike+ SportWatch GPS * angeschafft. Die Uhr ist sicherlich mehr Lifestyle als High Tech Equipment, dafür aber einfach zu bedienen. Ein paar pfiffige Details gibt es ebenfalls, so z.B. einen ShoePod, der sich automatisch über GPS kalibriert, allerdings dann doch nur die Schritte zählt. Auch die Option zum Intervalltraining ist immer dabei und lässt sich ohne Konfiuration am PC sofort starten. Die passende App ist übrigens kostenlos. Es ist also ein leichtes seine Freunde anzufixen. Problematisch wird, wenn man anfängt sich stylisch einzukleiden, denn auf dem zugehörigen Portal wird mit mitWerbung vollgemüllt. Zudem sind seit dem letzten Update des Webportals einige Funktionen verschwunden und die Kurven werden meines Erachtens zu sehr geglättet.

Dazu habe ich mir noch das Nike Fuelband geholt um meine Aktivitäten über den Tag zu zählen. Dieses lässt sich über den Nike UK im 139€ inkl. Versandt bestellen. Wer mehr Infos benötigt, kann gerne auf mich zukommen. Die Größenauswahl ist äußerst schwierig und bei der der Größe "small" ist zudem der Akku deutlich kleiner. Trägt man mehere Nike+ Geräte wird der gesamte Nikefuel leider doppelt gezählt. Nike stellt auch eine API zur verfügung, mit der man sauber auf die Daten zugreifen und nach eigenem ermessen auswerten kann.

Im Vergleich dazu möchte ich die Polar RCX5 GPS * zeigen. Der S3+ Laufsensor * (Achtung für jedes Paar Schuhe ist eine eigene Schuhhalterung für S3+ * erforderlich) welcher anstelle des GPS Bestandteil der Run Version ist würde die Momentangeschwindikeit zwar grundsätzlich besser anzeigen als das externe GPS, aber auch nur auf Straßen und nicht in den Parks in denen ich laufe. Ich hatte vor Ewigkeiten einen Polar CS200cad * und war mit dem Produkt und auch dem Webinterface sehr zufrieden. Das einzige Manko beim RCX5 ist meines Erachtens, dass beim Schwimmen im Gegensatz zur Garmin Forerunner 910XT * keine Bahnen gezählt werden. Der externe GPS Sensor an der optionalen Cliphalterung * stört mich keineswegs. Grundsätzlich hätte mir auch die Polar RS800CX * sehr gut gefallen.

Vom Ablauf verhält sich die RCX5 ähnlich wie die Nike+. Beim Trainingsbegin werden zunächst alle Sensoren gesucht. Für den ersten Fix scheint die RCX5 etwas läner zu brauchen, bei der Nike+ war dafür allerdings die erste Runde meiner Stammstrecke etwas kürzer. Während des Laufes zeigt die RCX5 deutlich mehr Kennwerte, vor allem im Zusammenhang mit dem aktuellen Puls.Vor dem Lauf kann man über einen kurzen Test die Tagesverfassung bestimmen lassen, nach dem Lauf erhält man eine knappe Bewertung. Das Webinterface ist etwas wenier stylisch, bietet aber insgesamt mehr Auswertemöglichkeiten. Wie bei Garmin Connect einzelne Läufe direkt zu vergleichen, habe ich jedoch noch nicht geschafft. Bei den derzeitigen niedrigen Temperaturen jammert die Uhr häufig, dass die Batterie leer ist, obwohl sie eigentlich ganz voll ist. Insgesamt haben beide Uhren ihre Vor- und Nachteile.

Da ich erst mit dem Laufen anfange habe ich mir auch noch zwei Bücher geholt, die ich an dieser Stelle weiter empfehlen möchte:
Die beiden Autoren sind selbst sehr unterschiedlich und beleuchten das Thema entsprechend sehr verschieden. Ich denke so bekommt man einen guten Einblick.

Alleine zu laufen ist wirklich langweilig, meine nächste Anschaffung wir daher ein Sony NWZW273 Walkman *, welcher auch beim Schwimmen verwendet werden kann.

Letztlich ist es egal welches System man verwendet und ob man sich bei  beim Training im idealen Bereich befindet, hauptsache man bleibt motviert!

* Afiliate Link

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